Vorneweg: Da wir nicht jede Untergrundkombination kennen, ist die Eignung wie z.B. die Tragfähigkeit immer vorab kundenseitig zu überprüfen. Mit den folgenden Schritten ist dies einfach möglich:
1. Aufkleber-Test
Bitte prüfe die Haftung einmal vorab mit einem handelsüblichen Sticker: Wenn der Sticker mehr oder weniger von alleine herunterfällt oder kaum klebt, wäre der Untergrund nicht geeignet und muß vorbereitet werden. Siehe dazu die weiteren Punkte unten.
2. Spezialanstriche vorhanden?
Latexfarbe / Dichstanstriche sind ein kritischer Untergrund hinsichtlich der Haftung jeglicher Klebeprodukte. In der Regel hält unsere Küchenrückwand aus der PREMIUM Serie auch dort. Wir hatten auch schon den Fall, dass es dort nicht hielt.
Zur sogenannten "Elefantenhaut" (Tapetenschutz) folgender Hinweis: Hierauf klebt leider definitiv nichts mehr - dies ist der gewünschte Effekt eines solchen Flüssiganstriches.
Hier hatte uns ein Kunde folgenden Tipp geschrieben "Ich habe auf eine ca. 1 Jahre alte Elefantenhaut geklebt, die ich vorher mit Essig gewaschen, aber nicht angeschliffen habe. Schon die Klebeprobe hielt genauso gut, wie auf einer Vergleichsfläche ohne Elefantenhaut. Die Verklebung selbst klebt seit 48 Stunden problemlos."
Unser allgemeiner Tipp: Hier könntest du den Untergrund mit 100er Schleifpapier einfach etwas anrauen, oder die Elefantenhaut abziehen. Ein Abziehen ginge bei sogenannter "spaltbarer Tapete", wo nach dem Abziehen der Tapetendeckschicht dann der Papierträger auf der Wand verbleibt. Teste es an einer kleinen Stelle aus!
3. Spezialtapeten vorhanden?
Versiegelte Vinyl/Glasfaser/Lack/Metall/Schaumstoff-Tapeten besitzen eine sehr schlecht haftende Oberfläche. Diese gilt es vorher z.B. mit einem kleinen handelsüblichen Aufkleber auf Haftfähigkeit zu prüfen.
4. Lockere Tapete vorhanden?
Falls der Untergrund selbst locker ist, sollte dieser zunächst entfernt werden.
5. Abriebfestigkeit ok? Reibe mit der Handfläche über die Wand. Befindet sich weißer Staub auf der Hand? Wurde Silikatfarbe ohne entsprechende Grundierung aufgebracht und löst sich? Kreidende verwitterte Altanstriche abwaschen und sandende Putze entfernen. Anschließend die Oberfläche mit Tiefgrund verfestigen
6. Oberflächenfestigkeit ok?
Klebe einen Klebestreifen auf die Wand und ziehe ihn langsam ab. Falls sich starke Farbrückstände auf dem Klebestreifen befinden: Altanstriche und sandende Putze entfernen. Anschließend die Oberfläche mit Tiefgrund verfestigen
7. Prüfen der Ebenheit der Oberfläche
Schalte eine Baulampe oder ggf Handylampe ein, halte diese so direkt an der Wand, dass ein Streiflicht entsteht. Dadurch erkennst du mögliche Unebenheiten. Diese könnten je nach persönlichem Anspruch mit Feinspachtel oder Fugofill vorbereitet werden. Ist der Untergrund zu uneben, so wird das Material aufgrund der Starrheit nicht in den Tälern kleben. Sind diese zu groß verringert sich dadurch die effektive Klebfläche und somit die Klebkraft. Ggf. die Täler auffüllen.
8. Neu verputzte Oberfläche?
Insofern diese vorliegt, sollte diese mehrere Tage vollkommen durch getrocknet sein. Insofern sich danach oberflächlich weiße Schichten/Flecken abzeichnen, handelt es sich um ausgetretenes Bindemittel. Darauf liegt eine schlechte Tragfähigkeit vor. Ggf. abschleifen oder mit einer Drahtbürste entfernen.
9. Flechten, Pilze?
Flechten (wer kennt sie nicht, die bröckeligen Gebilde z.B. auf alten Ästen) und Pilzbesatz (ggf. nahezu unsichtbar) z.B. im Außenbreich bewirkt ebenso eine schlechte Tragfähigkeit , da die Klebschicht einen Teil des bröckeligen Flechtenbesatzes anklebt und diesen herunterreißt "klebt nicht". Ggf. abschleifen (100er Schleifpapier) oder mit einer Drahtbürste entfernen.
10. Fettige oder kontaminierte Oberfläche?
Fett, Seife, Silikon oder Ähnliches wirken wie eine Trennschicht, darauf klebt nichts, gleicher Effekt wie "Backform einfetten, damit nichts kleben bleibt" . Mit Fettlöser oder Reinigungsalkohol abwischen oder mechanisch entferenen. Bei rauen Oberflächen mit Tiefengrund vorbereiten.
Dieses Video zeigt, wie du deinen Untergrund vorab prüfst:

In diesem Video erklären wir, wie Untergründe wieder Tragfähig gemacht werden können:

Vorneweg: Da wir nicht jede Untergrundkombination kennen, ist die Eignung wie z.B. die Tragfähigkeit immer vorab kundenseitig zu überprüfen. Mit den folgenden Schritten ist dies einfach möglich:
1. Aufkleber-Test
Bitte prüfe die Haftung einmal vorab mit einem handelsüblichen Sticker: Wenn der Sticker mehr oder weniger von alleine herunterfällt oder kaum klebt, wäre der Untergrund nicht geeignet und muß vorbereitet werden. Siehe dazu die weiteren Punkte unten.
2. Spezialanstriche vorhanden?
Latexfarbe / Dichstanstriche sind ein kritischer Untergrund hinsichtlich der Haftung jeglicher Klebeprodukte. In der Regel hält unsere Küchenrückwand aus der PREMIUM Serie auch dort. Wir hatten auch schon den Fall, dass es dort nicht hielt.
Zur sogenannten "Elefantenhaut" (Tapetenschutz) folgender Hinweis: Hierauf klebt leider definitiv nichts mehr - dies ist der gewünschte Effekt eines solchen Flüssiganstriches.
Hier hatte uns ein Kunde folgenden Tipp geschrieben "Ich habe auf eine ca. 1 Jahre alte Elefantenhaut geklebt, die ich vorher mit Essig gewaschen, aber nicht angeschliffen habe. Schon die Klebeprobe hielt genauso gut, wie auf einer Vergleichsfläche ohne Elefantenhaut. Die Verklebung selbst klebt seit 48 Stunden problemlos."
Unser allgemeiner Tipp: Hier könntest du den Untergrund mit 100er Schleifpapier einfach etwas anrauen, oder die Elefantenhaut abziehen. Ein Abziehen ginge bei sogenannter "spaltbarer Tapete", wo nach dem Abziehen der Tapetendeckschicht dann der Papierträger auf der Wand verbleibt. Teste es an einer kleinen Stelle aus!
3. Spezialtapeten vorhanden?
Versiegelte Vinyl/Glasfaser/Lack/Metall/Schaumstoff-Tapeten besitzen eine sehr schlecht haftende Oberfläche. Diese gilt es vorher z.B. mit einem kleinen handelsüblichen Aufkleber auf Haftfähigkeit zu prüfen.
4. Lockere Tapete vorhanden?
Falls der Untergrund selbst locker ist, sollte dieser zunächst entfernt werden.
5. Abriebfestigkeit ok? Reibe mit der Handfläche über die Wand. Befindet sich weißer Staub auf der Hand? Wurde Silikatfarbe ohne entsprechende Grundierung aufgebracht und löst sich? Kreidende verwitterte Altanstriche abwaschen und sandende Putze entfernen. Anschließend die Oberfläche mit Tiefgrund verfestigen
6. Oberflächenfestigkeit ok?
Klebe einen Klebestreifen auf die Wand und ziehe ihn langsam ab. Falls sich starke Farbrückstände auf dem Klebestreifen befinden: Altanstriche und sandende Putze entfernen. Anschließend die Oberfläche mit Tiefgrund verfestigen
7. Prüfen der Ebenheit der Oberfläche
Schalte eine Baulampe oder ggf Handylampe ein, halte diese so direkt an der Wand, dass ein Streiflicht entsteht. Dadurch erkennst du mögliche Unebenheiten. Diese könnten je nach persönlichem Anspruch mit Feinspachtel oder Fugofill vorbereitet werden. Ist der Untergrund zu uneben, so wird das Material aufgrund der Starrheit nicht in den Tälern kleben. Sind diese zu groß verringert sich dadurch die effektive Klebfläche und somit die Klebkraft. Ggf. die Täler auffüllen.
8. Neu verputzte Oberfläche?
Insofern diese vorliegt, sollte diese mehrere Tage vollkommen durch getrocknet sein. Insofern sich danach oberflächlich weiße Schichten/Flecken abzeichnen, handelt es sich um ausgetretenes Bindemittel. Darauf liegt eine schlechte Tragfähigkeit vor. Ggf. abschleifen oder mit einer Drahtbürste entfernen.
9. Flechten, Pilze?
Flechten (wer kennt sie nicht, die bröckeligen Gebilde z.B. auf alten Ästen) und Pilzbesatz (ggf. nahezu unsichtbar) z.B. im Außenbreich bewirkt ebenso eine schlechte Tragfähigkeit , da die Klebschicht einen Teil des bröckeligen Flechtenbesatzes anklebt und diesen herunterreißt "klebt nicht". Ggf. abschleifen (100er Schleifpapier) oder mit einer Drahtbürste entfernen.
10. Fettige oder kontaminierte Oberfläche?
Fett, Seife, Silikon oder Ähnliches wirken wie eine Trennschicht, darauf klebt nichts, gleicher Effekt wie "Backform einfetten, damit nichts kleben bleibt" . Mit Fettlöser oder Reinigungsalkohol abwischen oder mechanisch entferenen. Bei rauen Oberflächen mit Tiefengrund vorbereiten.

Untergrund prüfen vor dem Kleben: So bereitest du deine Wand richtig vor
Du hast dich für eine selbstklebende Küchenrückwand entschieden — ausgezeichnete Wahl. Bevor du loslegen kannst, gibt es jedoch einen entscheidenden Schritt, den viele überspringen: die Untergrundprüfung. Klingt aufwendig? Ist es nicht. Mit den folgenden zehn Schritten weißt du in wenigen Minuten, ob deine Wand bereit ist — oder was du vorher noch erledigen solltest. Denn ein gut vorbereiteter Untergrund ist das Fundament für ein perfektes Ergebnis.
Da wir nicht jede mögliche Untergrundkombination kennen, liegt die finale Eignungsprüfung bei dir. Aber keine Sorge — wir zeigen dir genau, wie das geht.
Schritt 1: Der Aufkleber-Test — dein erster Schnellcheck
Starte mit einem einfachen Test. Klebe einen handelsüblichen Sticker auf die Wand und lass ihn kurz einwirken. Fällt er mehr oder weniger von alleine ab oder klebt er kaum? Dann ist der Untergrund so nicht geeignet und muss erst vorbereitet werden. Klebt der Sticker problemlos? Dann ist das schon mal ein gutes Zeichen. Dieser Test kostet dich weniger als eine Minute — und spart dir im Zweifel viel Ärger.
Schritt 2: Spezialanstriche im Blick behalten
Latexfarbe, Dichtanstriche bzw. stark wasserabweisende (Hydrophobe) Farben sind kritisch. Unsere Küchenrückwände der PREMIUM Serie haften in der Regel auch dort zuverlässig — aber es gibt Ausnahmen. Prüfe es also vorher genau.
Besondere Vorsicht gilt bei der sogenannten Elefantenhaut (Tapetenschutz). Dieser Flüssiganstrich ist gezielt darauf ausgelegt, dass nichts haftet. Ein Kunde hat uns jedoch einen hilfreichen Tipp gegeben: Er wusch die etwa ein Jahr alte Elefantenhaut mit Essig ab — ohne Anschleifen — und erzielte damit überraschend gute Klebeergebnisse.
Unser Tipp: Raue die Oberfläche mit 100er Schleifpapier leicht an, oder ziehe die Elefantenhaut ab. Bei sogenannter spaltbarer Tapete verbleibt nach dem Abziehen der Papierträger auf der Wand — das ist eine solide Basis. Teste es vorher an einer kleinen, unauffälligen Stelle aus.

Schritt 3: Spezialtapeten richtig einschätzen
Versiegelte Vinyl-, Glasfaser-, Lack-, Metall- oder Schaumstofftapeten haben eine sehr schlechte Haftfläche. Führe auch hier den Aufkleber-Test aus Schritt 1 durch. So weißt du sofort, womit du es zu tun hast — und ob du noch weitere Maßnahmen brauchst.
Schritt 4: Lockere Tapete entfernen
Eine Tapete, die sich bereits an den Rändern löst oder hohl klingt, wenn du draufklopfst, ist kein stabiler Untergrund. Entferne sie vollständig, bevor du weitermachst. Auf einem losen Untergrund zu kleben wäre wie auf Sand bauen — das hält einfach nicht dauerhaft.
Schritt 5: Abriebfestigkeit prüfen
Reibe mit der flachen Hand über die Wand. Bleibt weißer Staub auf deiner Handfläche? Dann liegt möglicherweise eine Silikatfarbe ohne Grundierung vor, die sich ablöst. Kreidende oder verwitterte Altanstriche einfach abwaschen, sandende Putze entfernen. Danach die Oberfläche mit Tiefgrund verfestigen. Dieser Schritt ist für jeden machbar — und macht einen großen Unterschied.
Schritt 6: Oberflächenfestigkeit testen
Klebe einen Klebestreifen auf die Wand und ziehe ihn langsam wieder ab. Befinden sich starke Farbrückstände auf dem Streifen? Dann ist die Oberfläche zu instabil. Gehe genauso vor wie in Schritt 5: Altanstriche und sandende Putze entfernen, anschließend mit Tiefgrund verfestigen. Erst dann ist der Untergrund bereit.
Dieses Video zeigt, wie du deinen Untergrund vorab prüfst:

Schritt 7: Ebenheit der Oberfläche prüfen
Schalte eine Bau- oder Handylampe ein und halte sie so nah und flach an die Wand, dass ein Streiflicht entsteht. Dieses seitliche Licht macht selbst kleinste Unebenheiten sichtbar. Warum ist das wichtig? Unsere Küchenrückwände sind von Natur aus starr — in tiefen Tälern einer unebenen Wand kann das Material nicht vollflächig haften. Die effektive Klebfläche verringert sich, und damit auch die Klebkraft. Fülle größere Unebenheiten mit Feinspachtel oder Fugofill auf. Das Ergebnis wird es dir danken.
Schritt 8: Neu verputzte Wände ausreichend trocknen lassen
Frischer Putz braucht Zeit. Warte mindestens mehrere Tage, bis die Oberfläche vollständig durchgetrocknet ist. Zeigen sich danach weiße Schichten oder Flecken auf der Oberfläche? Das ist ausgetretenes Bindemittel — und das haftet schlecht. Schleife es ab oder entferne es mit einer Drahtbürste. Erst dann ist die Fläche wirklich bereit.
Schritt 9: Flechten und Pilze entfernen
Gerade im Außenbereich können Flechten oder Pilze auftreten — manchmal fast unsichtbar. Das Problem: Die Klebeschicht verbindet sich mit dem bröseligem Belag und reißt ihn heraus. Resultat: nichts klebt. Entferne Flechten- und Pilzbesatz gründlich mit 100er-Schleifpapier oder einer Drahtbürste, bevor du mit der Montage beginnst.
Schritt 10: Fettige oder kontaminierte Oberflächen reinigen
Fett, Seife, Silikon oder ähnliche Substanzen wirken wie eine Trennschicht — vergleichbar damit, eine Backform einzufetten, damit nichts anhaftet. Wische solche Oberflächen gründlich mit Fettlöser oder Reinigungsalkohol ab, oder entferne die Verunreinigungen mechanisch. Bei rauen Oberflächen anschließend mit Tiefgrund vorbereiten.
In diesem Video erklären wir, wie Untergründe wieder Tragfähig gemacht werden können:

